GEZ

•Juli 30, 2009 • Kommentar schreiben

Heut habe ich einen Brief von der GEZ bekommen. Darin wurde mein Antrag auf Gebührenbefreiung abgelehnt. Warum? Weil ich noch einen minimalen befristeten Zuschlag erhalte. GEZ noch?

Wenn mich jemand fragen würde, wann ich das letzte mal öffentlich rechtliches Fernsehen geschaut habe, ich könnte die Frage nicht beantworten. Denn noch bin ich keine 95 Jahre um mir den Fernsehgarten anschauen zu können.

Es sollte so sein wie mit Premiere. Wers nicht sehen will, sollte diese Sender nicht empfangen können. Dafür aber auch keine ungerechtfertigten, überhöhten, sinnlosen Gebühren zahlen.

Wofür zahlen wir überhaupt Gebühren? Denn Werbung kann ich mir auch bei den privaten anschauen, dafür muss ich aber wenigstens nichts bezahlen.

Wenn schon Gebühren, dann auch komplett Werbefrei und nicht erst nach 20Uhr. Das kann ja jeder. Vielleicht sollte Bernd das Brot entführt und gefoltert werden, damit endlich mal wieder jemand anfängt mitzudenken.

Sportartenvielfalt

•Juni 22, 2009 • Kommentar schreiben

Ich möchte mich selbst nicht unbedingt als Übersportler bezeichnen, dennoch mache ich regelmäßig Krafttraining. Und auch ein bisschen Kardio, wenn es denn das Wetter zulässt.

Früher habe ich Fussball gespielt. Leider sind mir jetzt meine Knochen zu schade um sie in der Kreisklasse kaputt treten zu lassen.

Das Problem das ich habe ist, dass ich keine Ahnung habe, was man noch so machen könnte. Also prinzipiell schon Mannschaftssport oder zumindest einen solchen, in dem man nicht allein durch die Gegend rennt oder fährt.

Denn Joggen gehe ich schon und muss sagen, dass es doch ziemlich monoton daherkommt.

Vielleicht kann sich ja aus diesem Artikel eine angeregte Diskussion entwickeln, in der man auch das Für und Wider schildert.

Arbeitsgemeinschaften

•Juni 16, 2009 • Kommentar schreiben

Heute war ich auf einer sogenannten Arbeitsgemeinschaft. Wollte ich eigentlich nicht, muss nun aber.

Da wurde mir tatsächlich ein Formular vorgelegt, dass meine Freundin ausfüllen soll. Hab ich mir nichts dabei gedacht und bin Heim gefahren. Zuhaus hab ich mir dann mal dieses Schriftstück genauer angeschaut und war zutiefst erstaunt über das, was da gefordert wird.

Das Formular, weclches sie ausfüllen soll, sieht eigentlich aus, wie ein Formular was ich ausfüllen müsste. Darin soll sie Ihre persönlichen Daten, Kenntnisse usw. angeben.

Besser wurde es mit Teil 2. Teil 2 ist nämlich die Vorbereitung auf das Vermittlungsgespräch. Vermittlungsgespräch? Ja richtig, Vermittlungsgespräch.

Da meine Freundin eine unbefristete Vollzeitstelle besitzt liegt es ja nahe, das Sie Angaben zum Vermittlungsgespräch machen muss.

Ich habe so ein Schreiben aber nicht bekommen.

Dachte ich, rufst mal bei denen an und fragst, wer dort keine Ahnung hat.

Telefonnummer im Internet gesucht, gefunden… aber:

0180/xxx xxx xxx

Ortstarif aus dem Festnetz der Deutschen Telekom:

9.00–18.00 Uhr = 4,6 Cent/min

18.00–9.00 Uhr = 2,5 Cent/min

Also hab ich nicht angerufen. Ziemliche Frechheit das die Grundsicherung mit 0180er Nummern „abzockt“, während ich bei meiner Agentur für Arbeit zum Ortstarif anrufen kann. Für 2,5Cent hätt ichs mir vielleicht noch überlegt, aber da erreicht man ja niemanden mehr.

Hungerstreik für einen Arbeitsplatz

•Juni 15, 2009 • Kommentar schreiben

Nun, wie ich ja schon geschrieben hatte, bin ich auch ein Kind der Krise.

Das schlimme daran ist nicht arbeitslos zu sein, sondern keine neue Anstellung zu finden. Deshalb habe ich mir was überlegt. Da ja alle Europäer laut Medienberichten sowieso alle immer fetter werden und irgendwann nur noch ein paar ausgewählte Dürre Käsekuchen zu jedem nach Hause liefern, dessen Beine zu fett sind um sich einer Bewegung hinzugeben, denkt ich drüber nach…

in den Hungerstreik zu treten…

Natürlich nur so lange, bis mir jemand Arbeit gibt. Mal sehen wie begeistert mein Arzt von dieser Idee ist.

Mein Wort zum Sonntag

•Juni 15, 2009 • Kommentar schreiben

Nun bin ich schon ein halbes Jahr zuhause und immernoch möcht mich keiner einstellen. Dabei zähle ich mich selbst nicht zu ungelernten Bundesbürgern.

Ich habe eine grundsolide Ausbildung abgeschlossen und war danach im Maschinenbau tätig, bis aus mir auch ein Kind der Krise wurde.

Worauf ich hinaus will, ist folgendes: Mein Arbeitslosengeldbezug läuft aus und ich muss mich jetzt mit dem ALGII Antrag rumärgern. Das ist ein riesiger Aufwand, dabei würde ich mich lieber weiter um einen Job kümmern, aber das scheint ja nicht mehr gewünscht zu sein.

So muss ich mindestens einen Tag meiner kostbaren Erdenszeit aufbringen um diesen, entschuldigt den Ausdruck, Scheißdreck auszufüllen und zu recherchieren was da gewolt wird.

Wie kann ein Staat, der so mit Bürokratie durchzogen ist, überleben? Ich kanns nicht beantworten.

Bußgeld für Wahl-Muffel

•Juni 9, 2009 • Kommentar schreiben

Das klingt interessant. Wer nicht wählen geht soll ein Bußgeld von 50 Euro bezahlen. Wie soll das funktionieren? Am besten man bekommt einen Wahlschein, auf dem schon alle Kreuze gesetzt sind, damit man auch da keinen Fehler machen kann.

Nichts gegen das Bußgeld, aber dann muss es auch gerecht sein. Also auch Bußgelder für Politiker, die nur mal kurz hinfahren um Spesen abrechnen zu können oder solche, die Wahlversprechen geben ohne sie einzuhalten.

Ich bin übrigens auch nicht zur Europawahl gegangen. Meine Mutter hat nämlich immer gesagt, schlafende Hunde soll man nicht wecken.

Verbot von Killerspielen

•Juni 5, 2009 • Kommentar schreiben

Grad eben hab ich gelesen, dass wieder gefordert wird, Killerspiele zu verbieten.

Jetzt mal Hand aufs Herz Freunde. Ich finde es auch schlimm, was so auf der Welt passiert, aber alles an Killerspielen fest zu machen finde ich etwas kurzsichtig.

Dann gehören auch Rennspiele indiziert, denn dann sind alle Rennspielzocker auch potentielle Raser.

Oder vielleicht auch das Boxspiel auf der Wii, danach werden auch viele auf die Straße gehen und einfach so nem Passanten eine auf die Mappe hauen. Jetzt mal ehrlich.

Denk mal drüber nach.

Superstars, Popstars und … die Krise

•Mai 25, 2009 • Kommentar schreiben

Endlich ist es geschafft, es ist vorbei. Der neue Superstar wurde gewählt, ebenso das neue Topmodel.

Mittlerweile kann in Deutschland jeder seine 15 Minuten Ruhm ernten, wenn er denn nur singen oder schön aussehen kann.

Nun verschwinden diese „Stars“ genauso schnell wie Sie gekommen sind. Woran liegt das?

Die Lieder zum Beispiel sind nicht mit Leidenschaft produziert sondern klingen alle gleich, nur des Profits wegen.

Was das ganze mit der Krise zutun hat? Nichts!

Es kann keine Krise geben, wenn Hunderttausende Ihre hart verdienten Euros für Superstar-Anrufe ausgeben, kann es nicht so schlimm stehen.

Korrigiert mich, falls das nicht stimmt.

Arbeitslosigkeit macht verrückt

•Mai 25, 2009 • Kommentar schreiben

man kann sich das im ungefähren so vorstellen wie „No play and just work make Jack a dull boy“ oder „ohne Bier und Fernsehen dreht Homer durch“. Ohne Arbeit und die damit verbundenen sozialen Kontakte dreht man durch und läuft den Strudel immer weiter abwärts bis man nicht mehr weiß wer man ist oder was man will oder wer all die anderen sind, die mit einem in der Schlange stehen um Lebensmittelmarken zu kriegen.

Man entwickelt Realismus in seiner reinsten Form, den Hass auf alles und jeden, vor allem auf sich selbst.

Denn jeder noch so beschissene Job ist ein Job und Kapitulation keine Option.

Meine Region

•Mai 25, 2009 • Kommentar schreiben

Willkommen – im Land der vollkommen begrenzten Möglichkeiten, zumindest was die Jobaussichten angeht.

Ich liebe meine Region, ich bin gern hier. Die Leute sind freundlich und keiner rückt einem auf die Pelle, auch wenn es nur eine Bundesstraße gibt, die hier durchgeht, aber soviele müssen ja frühs nicht raus und zur Arbeit.

Es würde mehr Firmen geben, die sich hier niederlassen, wenn die Infrastruktur nicht so im sterben liegen würde, denn hier gibt es viele Leute, die nur darauf warten endlich ausgebeutet werden zu dürfen.

Leider benutzen viele Firmen die Krise um sich gesund zu stoßen, statt loyal zu den Leuten zu sein, die Ihnen im letzten Jahr Milliardengewinne eingebracht haben.

Deswegen schließe ich heute mit einem Song-Ausschnitt der Dropkick Murphys, welcher die ganze Sache ziemlich gut auf den Punkt bringt.

We’re the first ones to starve, we’re the first ones to die
The first ones in line for that pie-in-the-sky
And we’re always the last when the cream is shared out
For the worker is working when the fat cat’s about